Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
06108 Halle (Saale)
Bewerbungsfrist: 2026-11-04
Über das Projekt
- O3PeT (Ovarialkarzinom-Organoid-Offensive zur Entwicklung personalisierter Therapien) entwickelt innovative Ansätze der Präzisionsonkologie. Durch die molekulare und räumliche Charakterisierung von Tumoren und ihrer Immunumgebung sowie die Kombination von RNA-Daten, Tumor-Immun-Profilen und KI-gestützten Analysen werden Biomarker und personalisierte Kombinationstherapien identifiziert und in patientinnenabgeleiteten Organoidmodellen funktionell validiert.
Ihre Aufgaben
- Wissenschaftliche Koordination des klinisch-translationalen Arbeitspakets innerhalb des O3PeT-Verbundes sowie Entwicklung und Weiterentwicklung der klinischen Forschungsstrategie
- Integration klinischer und histopathologischer Daten mit Ergebnissen aus Organoidmodellen, funktionellen Wirkstofftestungen sowie Transkriptom- und Spatial-Analysen
- Wissenschaftliche und statistische Auswertung sowie Interpretation klinischer, histopathologischer, molekularer und funktioneller Daten
- Planung, Durchführung und Auswertung tumor- und RNA-biologischer Untersuchungen an Zellkultur- und Organoidmodellen
- Durchführung und Analyse von Next-Generation-Sequenzierungsprojekten
- Durchführung und Auswertung von Multiplex-Immunhistochemie-Experimenten
- Planung, Durchführung und Analyse von Wirkstoffkombinationstests an 2D-, 3D- und Organoidkulturmodellen
- Erstellung wissenschaftlicher Publikationen sowie Einwerbung von Drittmitteln und Mitwirkung bei der Erstellung von Drittmittelanträgen
Ihr Profil
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom oder vergleichbar) sowie Promotion in Biologie, Biochemie, Pharmazie oder einer vergleichbaren naturwissenschaftlichen Fachrichtung
- Mehrjährige Erfahrung in der eigenständigen Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen sowie in der Planung, Durchführung und Dokumentation wissenschaftlicher Projekte
- Praktische Erfahrung im Bereich Next-Generation-Sequenzierung
- Erfahrung in der konfokalen Fluoreszenzmikroskopie
- Fundierte Fachkenntnisse in Tumor- und RNA-Biologie
- Fachkenntnisse in zellbiologischen Analyseverfahren, insbesondere Durchflusszytometrie, zellsortierung (FACS) und bildgebungsbasierter Lebendzellanalytik
- Fachkenntnisse in der Wirkstofftestung an 2D-, 3D- und Organoidkulturmodellen
- Selbstständige, strukturierte und teamorientierte Arbeitsweise
- sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
- Praktische Erfahrungen mit Tumororganoidkulturen und funktionellen Wirkstofftestungen wünschenswert
- Erfahrungen in der konfokalen Fluoreszenzmikroskopie, insbesondere an Leica SP8X- oder STELLARIS-Systemen wünschenswert
- Erfahrungen in der Multiplex-Immunhistochemie wünschenswert
- Kenntnisse in Single-Cell-RNA-Sequenzierung und räumlichen Transkriptomanalysen wünschenswert
- Erfahrungen mit CRISPR-basierten Verfahren wünschenswert
- Erfahrungen in tierexperimentellen Arbeiten inkl. Sachkundenachweis/FILASA-B wünschenswert
- Erfahrungen bei der Erstellung wissenschaftlicher Publikationen und Drittmittelanträgen wünschenswert
Wir bieten
- Mitarbeit an einem EU-geförderten Drittmittelprojekt zur Wirkstoffentwicklung
- interessante und abwechslungsreiche Tätigkeiten mit Gestaltungsspielraum bei der größten Arbeitgeberin der Region
- die Möglichkeit, Bildung junger Menschen zu unterstützen und neue Erkenntnisse zu gewinnen
- eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst, Vergütung gem. TV-L inklusive Jahressonderzahlung und betrieblicher Altersvorsorge
- sicherer Arbeitsplatz und attraktive Arbeitsbedingungen (Homeoffice, flexible Arbeitszeitgestaltung, variable Teilzeitmodelle)
- 30 Tage Erholungsurlaub im Jahr, zusätzlich arbeitsfrei am 24. und 31. Dezember
- weltoffene, vielfältige und internationale Arbeitsumgebung, familiengerecht zertifiziert (inkl. Ferienbetreuung)
- umfassende Personalentwicklung, Bildungsurlaub und Gesundheitsförderung
- Teilhabe an sozialen Gemeinschaften (Universitätssportteams, Hochschulinformationstag, etc.)
- vergünstigte Speisenversorgung in Mensen
Bedingungen
- 33 Monate befristete Stelle
- Vollzeit
- Vergütung bis Entgeltgruppe E13 TV-L
- Start ab dem 01.01.2027
- Arbeitsort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Halle, Sachsen-Anhalt)
- Befristet bis voraussichtlich 01.01.2030 (33 Monate)
Bewerbung
- Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen und Gleichgestellten werden bevorzugt berücksichtigt
- Frauen werden aufgefordert, sich zu bewerben
- Bewerberinnen und Bewerber aller Nationalitäten willkommen
- Zeugnisbewertung foreign qualifications ggf. erforderlich
- Bewerbungsfrist: 04.11.2026
- Unterlagen per elektronische Bewerbung erwünscht
- Kontakt: Frau Dr. Martina Vetter; Tel.: 0345 557 1336, martina.vetter@medizin.uni-halle.de
Kontakt
- Frau Dr. Martina Vetter; Tel.: 0345 557 1336
- martina.vetter@medizin.uni-halle.de
Hinweise
- Ausschreibung erfolgt unter Vorbehalt haushaltsrechtlicher Restriktionen
- Bewerbungskosten werden nicht erstattet
- Rücksendung der Unterlagen nur bei ausreichend frankiertem Rückumschlag