Ursachen–Auswirkungen – Analyse von Zweit‑ und Drittrundeneffekten beim Ausfall kritischer Systeme
Cyberagentur - Agentur für Innovation in der Cybersicherheit
04347 Leipzig
Bewerbungsfrist nicht angegeben
Überblick
- Moderne Gesellschaften sind zunehmend von komplexen, eng vernetzten technischen Systemen abhängig.
- Der Ausfall einzelner Komponenten – insbesondere im Bereich weltraumgestützter Infrastruktur wie Navigation, Kommunikation oder Erdbeobachtung – kann weitreichende Folgewirkungen erzeugen, die über den unmittelbaren Schaden hinausgehen.
- Solche Zweit‑ und Drittrundeneffekte sind jedoch häufig schwer vorhersehbar und werden in Risikoanalysen bislang nur unzureichend berücksichtigt.
- Im Rahmen dieser Masterarbeit soll untersucht werden, wie sich der Ausfall kritischer Systeme systemisch ausbreitet und welche Mechanismen zu Kaskadeneffekten führen.
- Ein Schwerpunkt kann auf weltraumgestützten Diensten liegen, deren Ausfall zahlreiche zivile und sicherheitsrelevante Bereiche beeinflusst.
- Dazu sollen bestehende Modelle der Systeminterdependenz analysiert, typische Ausfallketten identifiziert und exemplarische Szenarien entwickelt werden.
- Ziel ist es, ein methodisches Rahmenwerk zu erarbeiten, das die Bewertung solcher Folgewirkungen verbessert und Entscheidungsträgern eine fundierte Grundlage für Resilienz‑ und Redundanzstrategien bietet.
Aufgaben
- Untersuchung, wie sich der Ausfall kritischer Systeme systemisch ausbreitet
- Identifikation typischer Ausfallketten und exemplarischer Szenarien
- Entwicklung eines methodischen Rahmenwerks zur Bewertung von Folgewirkungen
- Ableitung von Empfehlungen für Resilienz‑ und Redundanzstrategien
Kontakt
- Kontakt: bewerbung@cyberagentur.de